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  • AutorenbildNico Gauer

Guats Neus!

Ich wünsche euch allen «a guats Neus» viel Erfolg und vor allem Gesundheit im 2023!


Seit meinem letzten Blogeintrag ist schon viel Zeit vergangen und ich habe einiges erlebt.


Ende November war ich zur Vorbereitung in Panorama (CAN) und nach zwei Wochen guten Schneetrainings fand das erste Rennen in Lake Louise statt. Mit Rang 49 habe ich mein erstes Weltcuprennen der Saison bestritten. In dieser Saison ist mein klares Ziel in die Top 30 zu fahren und dies habe ich in diesem Rennen um 0.9 Sekunden verpasst. Doch die Saison ist noch jung.

Nico Gauer Lake Louise Sprung
© Sven Thomann

Im Super-G Saisonstart in Lake Louise bin ich leider ausgeschieden. Es war ein sehr schwieriges Rennen, da das Wetter bei den hinteren Startnummern unbeständiger wurde und der Wind sehr unterschiedlich stark war. Aber auch aus diesem Rennen kann ich ein paar sehr gute Abschnittszeiten mitnehmen.

Nico Gauer Lake Louise

Nun ging es auf die «Birds of Prey» nach Beaver Creek (USA), was für eine unglaubliche Abfahrt! Diese Abfahrt bietet einfach alles, Sprünge, coole Passagen und top Schneeverhältnisse.

Nico Gauer Birds of Prey

Das erste Abfahrtsrennen in Beaver Creek musste aufgrund starken Schneefalls abgesagt werden. Deshalb fuhr ich nur ein einziges Rennen in Beaver Creek mit Rang 48. Es fehlten mir 0.84 Sekunden auf ein Top 30 Resultat. Auch dieses Rennen war aufgrund der Wetterbedingungen sehr schwierig. Den Super-G habe ich ausgelassen und bin direkt nach Santa Caterina (ITA) gereist um zwei Europacup Super-G’s zu fahren.

Nico Gauer Birds of Prey
© Keystone

Im ersten EC Super-G in Santa Caterina habe ich Rang 11 belegt. Ich war zufrieden mit meiner Leistung und wusste, dass noch mehr drin liegt. Beim zweiten Super-G habe ich leider etwas zu viel riskiert und habe deshalb ein Tor nur noch knapp erwischt. Somit lag leider kein gutes Ergebnis mehr drin.


Mitte Dezember startete auch die Weltcup-Saison in Europa. In der Abfahrt auf der «Saslong» in Gröden (ITA) bin ich auf den 42. Rang gefahren. Es fehlten mir nur 0.37 Sekunden auf das Top 30 Resultat. Ich komme meinem Ziel also immer näher!

Ich bin in dieser Abfahrt bis zur dritten Zwischenzeit die 7. schnellste Zeit gefahren. Leider habe ich bei der Einfahrt in die «Ciaslat» aufgrund eines Fehlers viel Tempo verloren und so die Möglichkeit auf ein top Resultat verpasst.

Nico Gauer Ciaslat
© Sven Thomann

An der zweiten Abfahrt musste ich leider auf einen Start verzichten, da ich eine Entzündung in meinen Schienbeinen hatte. Ich habe wirklich alles versucht mit Physio, Arzt, etc. um an diesem Rennen zu starten, weil mir die Strecke wirklich gut liegt und ich mir bewusst war, dass ein gutes Resultat hier durchaus möglich sein kann. Doch man muss auf die Signale des Körpers hören und somit habe ich mich für eine kurze Ski-Zwangspause entschieden um kein Risiko einzugehen, dass ich die ganze Saison die Entzündungen mit mir trage.

Nico Gauer Gröden
© Sven Thomann

Für die Rennen in Bormio (ITA) haben sich meine Schienbeine dank einer guten Woche sehr intensiven Physiotherapien gut erholt. Somit konnte ich beruhigt nach Bormio anreisen.


Die «Pista Stelvio» ist eine der schwierigsten und brutalsten Strecken, wenn nicht die schwierigste! Die Piste wurde von Training zu Training eisiger und eisiger. Schliesslich war die Piste am Renntag sehr eisig und sehr unruhig. Die Stimmung im Starthaus in Bormio ist im Vergleich zu anderen Rennen angespannt und man spürt die Nervosität der Fahrer.

Nico Gauer Bormio

Die Kanten der Skis waren geschliffen wie Messer und ich stand an diesem Start natürlich mit mehr Anspannung als bei anderen Rennen. Die Abfahrt gelang mir besser als in den Trainings und somit konnte ich bis auf den unteren Teil eine gute Fahrt hinlegen. Schlussendlich habe ich den Rang 35 erreicht. Dank meines Resultates habe ich auch die interne Qualifikation für den bevorstehenden Super-G geschafft.


Auch beim Super-G wurde die Piste natürlich nicht einfacher zu fahren. Dies ist der schwierigste Super-G den ich bisher bestritten habe! Dennoch konnte ich auf Rang 37 fahren. Nicht ganz zufrieden mit der Fahrt kann ich trotzdem sehr viel von diesem Rennen profitieren und mitnehmen für nächstes Jahr.

Diese Woche geht es für Europacup Rennen nach Wengen. Danach freue ich mich auf die beiden Klassiker der Saison: Weltcuprennen in Wengen und Kitzbühel.


Ich freue mich sehr auf diese anstehenden Rennen! Meine Formkurve zeigt nach oben und deshalb hoffe ich mein Ziel in die Top 30 endlich einfahren zu können. #rühaloh


Bis Bald.

/Nico

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