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  • Nico Gauer

Saisonrückblick

Aktualisiert: Apr 25

Die Saison 2020/21 ist zu Ende und naja, was soll ich sagen…

Erstmal eines nach dem anderen:


Die konditionelle Vorbereitung machte ich wie schon in den vergangenen Jahren mit dem Rotor Team. Ich konnte mich nochmals steigern und fühlte mich enorm fit für die Saison.

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Nach einer guten und vor allem verletzungsfreien Vorbereitung auf den Gletschern konnte ich gut in die ersten Rennen starten. Von anfangs August bis hin zu den ersten Rennen verlief meine Formkurve immer nach oben, in den Trainings fuhr ich immer bessere Zeiten und ich fühlte mich auch immer wohler auf den Skis.

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Dank guten Ergebnissen im Europacup, wie zum Beispiel der vierte Rang in der Abfahrt von Santa Caterina (ITA) und einem elften Rang beim Europacup Super-G in Zinal (SUI), war ich guten Mutes für den Rest der Saison. Es gab natürlich auch schlechtere Rennen, bei denen es mir nicht so gut gegangen ist aber im Grossen und Ganzen passte die Form und die damit verbundenen Resultate sehr gut.

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Nach der Weihnachtspause stand dann das erste Weltcuprennen der Saison auf dem Programm. Nach langem Hin und Her wurde jedoch die Lauberhornabfahrt (SUI) coronabedingt abgesagt. Ich hatte mich sehr auf diese Rennen gefreut, da es für mich eine der schönsten, wenn nicht die schönste Abfahrtstrecke ist. Als Alternativprogramm waren dann zwei Super-G`s in Davos geplant. Beim ersten Rennen passierte es dann… ich fädelte mit dem linken Ski bei einem Tor ein und es verdrehte mir dabei das Bein sehr stark. Diagnose: Wadenbeinbruch…

Noch am selben Tag wurde ich in Chur operiert. Nun fixieren eine Platte und vier Schrauben mein Wadenbein.

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Circa eine Woche nach der Operation begann die Reha-Phase. Neben den Therapien und den Arztterminen versuchte ich alles Mögliche um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Nach etwas mehr als sechs Wochen intensiver Therapien und Trainings ging es dann endlich wieder auf die Skis!

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Nach dem Comeback standen noch ein paar Rennen auf dem Programm. Mit dem Europacupfinale in Saalbach (AUT), den Schweizer Meisterschaften in Zinal (SUI) und den Französischen Meisterschaften in Chatel (FRA) hatte ich noch einige Chancen um ein paar Punkte einzufahren.


Ich versuchte natürlich bei jedem Rennen mein Bestes zu geben und ein gutes Resultat heraus zu fahren. Es war jedoch nicht zu erwarten, dass ich bei diesen Rennen ganz vorne mitmischen konnte. Da fehlten mir einfach noch die Trainingstage und das Vertrauen um voll anzugreifen. Zudem schmerzte die operierte Stelle speziell bei unruhigen Pisten. Aber ehrlich gesagt, war ich einfach nur froh, dass ich nach so kurzer Reha bereits wieder Skifahren konnte.


Beim aller letzten Rennen in Chatel (FRA) konnte ich in der Abfahrt mit dem sechsten Platz meine FIS Punkte noch ein wenig verbessern. Für mich ein durchaus versöhnlicher Abschluss in dieser sehr schwierigen Saison 2020/21.


Mein Fazit dieser Saison fällt trotz des Wadenbeinbruchs durchaus positiv aus. Skifahrerisch konnte ich einen grossen Schritt nach vorne machen. Auch die ersten Rennen waren sehr gut - ich verpasste mein erstes EC-Podest mit zwei Hundertstel nur sehr knapp.

Wer weiss, wohin mich diese Saison ohne die Verletzung gebracht hätte… Aber was soll’s, weiter geht’s und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison um es besser zu machen!!


Natürlich möchte ich mich an dieser Stelle bei all meinen APS-Loskäufern und -Loskäuferinnen sowie bei meinen Sponsoren bedanken! Ohne eure Unterstützung könnte ich den Skirennsport nicht mit dieser Professionalität betreiben.


MBPI AG

Foser AG

Funk Insurance Brokers AG


Salomon

Vola Racing Sports

Ortema


Sindus AG

Garage Oehri AG

Tamina Therme AG


Bis Bald.

/Nico